Lehrer werden, sein und bleiben
Posted by tombal on 7. August 2009
Artikel im Magazin zur Situation des Berufs
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Posted by tombal on 7. August 2009
Artikel im Magazin zur Situation des Berufs
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Posted by tombal on 7. Juli 2009
Wie andere US-Staaten hat Illinois Standards für Lehrerinnen Lehrer, die verschiedenen Zwecken dienen: der Ausbildungsgestaltung, der Zertifizierung von Lehrpersonen, der Planung persönlicher Weiterbildung…
In ihren Worten:
Hier ist die Seite mit den verschiedenen Standardgruppen.
Drei Dinge finde ich interessant:
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Posted by tombal on 6. Juli 2009
Grundlagen für die Ausrichtung – oder ökonomisch gesprochen, Strategie – einer Lehrerweiterbildungsinstitution leiten sich einerseits aus den Ansprüchen der Stakeholders (im Wesentlichen sind das die Profession und der Staat per Leistungsauftrag), andererseits aus den inhaltlichen Bedürfnissen der Lehrpersonen und dem Bedarf ab. Eine theoretisch modellierte und empirisch erhärtete Konzeption von der Verschränkung der Berufs- und Lernfelder der Lehrpersonen könnte eine kohärente Ausrichtung untermauern. Es geht ums lehrerlernen-aufbau-professioneller-kompetenz.
Mein Versuch, das modellhaft zu fassen (sh. obiges pdf) , soll stichwortartig folgende Aspekte berücksichtigen:
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Posted by tombal on 10. März 2009
Die Wirksamkeit von Lehrerweiterbildung bemisst sich bekanntlich nicht nur an zufriedenen Kursteilnehmenden. Ziel ist es letztlich, dass verändertes Lehrerinnenhandeln seitens der Schülerinnen und Schülern mehr Lernerfolg bewirkt; da kann durchaus die Arbeit an personalen Ressourcen der Lehrperson sinnvoll sein, damit sie überhaupt dran bleiben kann im Job. Die folgenden Gedanken beziehen sich aber auf Weiterbildungsziele, die “direkt” eine verbesserte Erreichung der Lehrplanziele bewirken wollen, was im Kern fachspezifische bzw. fachdidaktische Themen berührt.
Für die Ausrichtung der Lehrerinnenweiterbildung heisst das: Weiterbildungsangebote unterstützen die Lehrpersonen konsequent im Knowing What and Knowing How, Lernumgebungen zu gestalten, die unterschiedlichen Schülerinnen und Schülern ermöglichen, zu lernen, oder neuerdings: Kompetenzen aufzubauen. Relativ lapidar, ok. Aber, da muss ich der These von Urs Kalberer (IG Kindgerechte Schule) teilweise Recht geben: Wenn man die fachdidaktische Angebote für Lehrpersonen danach evaluieren würde, inwiefern sie davon abgeleitet sind, a) wie Schülerinnen und Schüler das entsprechende Konzept lernen (können), b) welche Lernumgebung(en) sie dabei unterstützen, c) welche Massnahmen Lehrpersonen angesichts der angetroffenen Vorkonzepte in der realisierten Lernumgebung adaptiv treffen können und d) welche professionelle Kompetenz dazu notwendig ist, würden wohl nicht alle diesen “Ableitungstest” bzw. dieses “Alignement” bestehen.
Fachdidaktische Weiterbildungsangebote müssen Ziele setzen (warum nicht nach der revidierten Bloom’schen Taxonomie?!), die von d) über c) und b) kohärent auf a) verweisen, also eine Lernmgebung gestalten, die die Lehrpersonen den Kompetenzaufbau erlaubt, ihrerseits Lernumgebungen zu gestalten (zu notwendigen Entscheidungen, um eine Lernumgebung zu gestalten, sh. Gabi Reinmann).
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Posted by tombal on 24. Februar 2009
Durch den Blog von jürg fraefel bin ich auf die neuste Publikation von Remo Largo aufmerksam geworden: “Schülerjahre“. Wie bereits bei “Kinderjahre” scheint es eine wohl eine ähnliche ambivalente Mischung zu geben: entwicklungspsychologischer Fundus des Kinderarztes, selbstbewusstes und publikumgswirksames Selbstmarketing trifft auf schon fast klassische reformpädagogische Argumente, die zwar grundsätzlich bzw. auf den ersten Blick immer stechen bzw. was an sich haben, aber bei näherem Hinsehen weder neu sind noch die “grammar of schooling” berücksichtigen. Einen Hinweis auf meine These erhält man im Tagi-Magi-Artikel von Largo und Beglinger zum neuen Buch:
“Deshalb sei hier der Versuch unternommen, die Schule neu zu denken: vom
Kind her. Wir möchten zu jener Frage zurückkehren, die für uns den Kern
der Bildungsdebatte darstellt: Was für eine Schule brauchen unsere
Kinder? Denn nur eine Schule, die sich an den grundlegenden
Entwicklungsbedürfnissen des Kindes orientiert, kann eine kindgerechte
Schule sein.”
Das findet man anfangs 20. Jh. so fast wortwörtlich z.B. bei Ellen Key, dann Maria Montessori, Korzcak oder auch dem Berner Jean-Fritz Begert in den 1950er Jahren. Nicht dass ich das als Gegenargument verstanden haben möchte, sondern höchstens als Hinweis darauf, dass eine Ebene der pädagogischen Rhetorik und eine der pädagogischen Praxis zu unterscheiden ist. Die kann – im Rahmen der “grammar of schooling” bereits heute “kindgerecht” sein, aber – und jetzt müssten wir mit Differenzierungen beginnen…
…das geschieht vielleicht im am 1. März startenden Forum auf der Seite der IG kindgerechte Schule, auf die ich durch einen Kommentar auf obigen Tagi-Magi-Artikel gestossen bin.
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Posted by tombal on 24. Februar 2009
Bei einer Analyse des Kompetenzbegriffs scheint mir wichtig, dass dabei nicht nur der wissenschaftliche Gebrauch in verschiedener Disziplinen (und darin unterschiedlichen “Schulen”) und mit ihren Definitionen und Verwendungszusammenhängen berücksichtigt wird, sondern auch nicht-wissenschaftliche Diskurse einerseits, und v.a. die mit der Verwendung verbundenen Implikationen und Erwartungen bzw. Zwecke (z.B. Grundlage für Messmodell oder nicht) andererseits.
Darauf weist z.B. Gabi Reinmann laut Abstract zu einer anstehenden Keynote an der Tagung Interdisziplinäre Zugänge zu technologiegestütztem Lernen (IATEL) in Darmstadt hin:
“Ein Hauptproblem sehe ich darin, dass wir mit der aktuellen Kompetenzorientierung, dem gemeinsamen Ruf nach Qualitätsverbesserung und der sich langsam entwickelnden Asssessmentfrage der Illusion verfallen, ein vergleichbares Verständnis dieser Konstrukte in Politik, Wissenschaft und Praxis zu haben und damit vergleichbare Ziele anzustreben. Besonders auffällig ist das bei der Kompetenzorientierung, die je nach Blickwinkel (politisch, praktisch, wissenschaftlich) sehr unterschiedliche Implikationen hat.”
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Posted by tombal on 24. Februar 2009
In verschiedenen Lerntheorien heissen sie vielleicht nicht genau gleich und meinen vielleicht auch nicht das genau gleiche – aber Vorstellungen, Vorwissen, Überzeugungen sind nicht nur quasi Ausgangspunkte fürs eigene Lernen, sondern sinnvollerweise auch Anknüpfungspunkte für das Inszenieren von Lernumgebungen, also fürs Lehren. Beim Conceptual Change-Ansatz z.B. spricht man von Konzepten und deren Veränderung.
Dabei sind diese Konzepte der Lernenden durch sie nicht nur nicht vollständig z.B. sprachlich explizierbar (implizites Wissen), sondern auch verbunden mit Überzeugungen oder Vorstellungen. Vorstellungen könnten z.B. Bilder bzw. Metaphern sein, die für das Konzept stehen.
Mittels Metaphernanalysen kann solches implizites Wissen “öffentlich” gemacht werden – ein interessanter Ansatz, den Karin Moser beschreibt:
Zwei Aspekte dieses Ansatzes scheinen mir im Hinblick auf das Initiieren, Anstossen von Lernprozessen bzw. als Anknüpfungspunkt für Weiterbildung sehr beachtenswert:
“Im Zusammenhang mit Wissensmanagementprojekten und den Prozessen des Wissensaustauschs und der Wissenskooperation ist wichtig, dass die Verwendung von Metaphern die Anschaulichkeit eines Problems oder Sachverhalts und damit auch seine Kommunizierbarkeit und Transferierbarkeit wesentlich erhöhen kann.
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Posted by tombal on 18. Februar 2009
Mit dem Tool Wordle lassen sich nicht nur Wörter eines Textes und Tags aus einem Blog bezüglich ihrer Häufigkeit automatisch grafisch darstellen, sondern auch selber ausgezählte Häufigkeiten.
Mein Beispiel: eine Umfrage bei Musiklehrpersonen zur Einschätzung verschiedener Ziele des Musikunterrichts (numerische Grundlage je Ziel ist der Mittelwert, zur Betonung der Unterschiede quadriert; Nummerierung entspricht der Reihenfolge im Fragebogen).
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Posted by tombal on 26. Januar 2009
Im Rahmen der im Zuge von PISA und Bologna erneuerten Fokussierung auf die Lernergebnisse, die Unterricht hervorbringen sollte, ist ein Begriffswechsel festzustellen. Lernergebnisse werden als Kompetenzen bezeichnet, was eine performance-oriented Formulierung von Lernergebnissen notwendig macht.
Im Moment beschäftigt mich in diesem Zusammenhang die Frage, was diese Hinwendung zum Konzept der Kompetenz für die Unterrichsplanung von Lehrpersonen Neues beinhaltet. Wir beschäftigten uns in den 1990er mit dem Versuch, einen lernzielorientierten Unterricht zu etablieren, ich würde sagen, nur teilweise erolgreich. Was ist denn der Unterschied einer performanzorientierten Zielorientierung zu einer lernzielorientierten, wie sie v.a. in Anlehung an die Bloom’sche Taxonomie seit 1956 umzusetzen versucht wurde?
Wie auch immer, hier ein interessantes Tool, um Online Lernziele nach der Bloom’schen Taxonomie (noch nicht nach der revidierten Version von Anderson et al. von 2001) zu formulieren.
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Posted by tombal on 20. Januar 2009
Artikel eines Theologieprofessors in der FAZ , der seinen Lehrstuhl verlässt, weil er die Wandlung der Hochschule zu einer Lernfabrig nicht mehr aushält. Bemerkenswert!
(Aufgrund eines Hinweises im Blog von Gabi Reinmann)
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